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| Zusammenfassung des Abschnitts |
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| 1. Einführung: Trockenmischung von Mörtel und Beton |
| 2. Wie mischt man Zemente und Mörtel trocken? |
| 3. Zugabe von Flüssigkeit |
Die Bauindustrie ist nicht die typische Branche, in der man annehmen würde, dass die Schüttgutverfahrens\-technik eine große Rolle spielt; tatsächlich nimmt sie jedoch überraschend eine zentrale Position ein, wenn man bedenkt, dass Beton und Mörtel tatsächlich Mischungen aus Schüttgütern sind.
Beton ist tatsächlich eine Mischung aus Zement, Sand und Kies (Zuschlagstoffe), während Mörtel eine Mischung aus Zement, Sand und Kalk darstellt. Angesichts der großen Mengen, die in der Bauindustrie verarbeitet werden, ist es erforderlich, den Prozess der Trockenmischung dieser Komponenten zu industrialisieren. Dabei ist es wichtig, den richtigen Mischer auszuwählen.
Hinweis: Um diese Feststoffmischungen verwenden zu können, müssen sie anschließend mit Wasser gemischt werden; die vorgestellten Mischer können sowohl zum Trockenmischen als auch zur Zugabe von Wasser verwendet werden, um gebrauchsfertigen Zement oder Mörtel herzustellen.Diese Mischer haben eine Bauweise, die anderen Zweiwellenmischern in der Industrie ähnelt. In dieser Anwendung erfolgt das Mischen jedoch durch Konvektion und nicht durch Fluidisierung.
Zweiwellenmischer sind in der Betonindustrie mit Nutzvolumina von bis zu 5–6 m³ erhältlich (was typischerweise 60–70 % des Gesamtvolumens entspricht). Die Mischzeit kann je nach zu homogenisierendem Material zwischen 2 und 10 Minuten betragen. Große Chargen erfordern jedoch leistungsstarke Antriebe, bis zu 2×110 kW für eine Charge von 6 m³. Das Innere muss mit hochfesten Legierungen (z. B. Ni-HARD) ausgekleidet sein, um eine ausreichende Lebensdauer beim Umgang mit stark abrasiven Materialien wie Steinen zu gewährleisten.

Abbildung 1: Draufsicht auf einen Zweiwellen-Schaufelmischer für die Beton- und Zementmischung
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Planetarmischer sind von der Backindustrie inspiriert. Sie bestehen aus mehreren Armen, die sich auf spezifischen Bahnen drehen und so den gesamten Mischbereich abdecken.
Planetarmischer können bis zu 3 m³ Mischvolumen aufweisen. Wie bei den anderen auf dieser Seite vorgestellten Bauarten muss das Innere so konstruiert sein, dass es einen hohen Abrasionswiderstand aufweist.
Pflugscharmischer können eingesetzt werden, wenn nicht nur eine Trockenmischung hergestellt, sondern auch Wasser zugegeben werden soll, um nassen Beton oder nassen Mörtel zu erhalten. Diese Art von Mischern erzeugt viel Scherung und ermöglicht so eine gute Vermischung von Flüssigkeit und Feststoffen.
Die oben genannten Mischer können nur zum Trockenmischen verwendet werden; die Feststoffmischung wird dann ausgetragen, konditioniert und zu einer Baustelle gebracht, wo sie mit Wasser gemischt werden muss. Hersteller bieten jedoch in der Regel die Möglichkeit, Wasser direkt in diesen Mischern zuzugeben und so direkt nassen Mörtel oder Beton herzustellen.
Desagglomeratoren sind kleine Rührwerke, die meist mit schaufelförmigen Mischwerkzeugen ausgestattet sind und sich mit 1000–3000 U/min drehen, wodurch lokal viel Scherung erzeugt wird. Sie werden immer als Ergänzung zum Hauptmischer eingesetzt, an dem sie montiert sind.
Mischer in der Betonindustrie können mit Wassereinleitung, Sprühkugeln/-düsen ausgestattet werden, um den Mischer zu reinigen.
Die folgenden Unternehmen können Trockenmischer für die Zement- und Mörtelproduktion liefern: