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Gefahren bei Rotationsausrüstung: Sicherheit im Schüttguthandhabung gewährleisten

Bewährte Praktiken zur sicheren Handhabung von Schüttgütern in Bezug auf den Zugang zu bewegten Teilen

Frage oder Anmerkung? Bitte kontaktieren Sie uns unter admin@powderprocess.net


Zusammenfassung des Abschnitts
1. Einführung
2. Grundsätze des **keinen Zugangs**
3. Arten von Schutzeinrichtungen
4. Gefahrenprävention: Schulung und Verfahren

1. Einführung

Schüttgutprozesse verwenden viele Arten von Ausrüstung. Einige davon können ein berufsbedingtes Sicherheitsrisiko für die Bediener darstellen, da sie rotierende Teile aufweisen, zum Beispiel Drehschleusen- oder Zellenradschleusen. Rotierende Teile bergen tatsächlich Risiken von Amputationen oder sogar tödlichen Unfällen. Für die Sicherheit des Personals, das an der Anlage arbeitet, ist es entscheidend, die von solcher Ausrüstung ausgehenden Risiken zu bewerten und angemessene Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

2. Grundsätze des **keinen Zugangs**

Die effizienteste Methode, um Bediener vor rotierender Ausrüstung zu schützen, besteht darin, sicherzustellen, dass sie diese während des Betriebs nicht frei zugänglich ist. Es darf **kein Zugang** zu einer Maschine bestehen, die nicht ordnungsgemäß abgesichert ist.

Der Bediener muss eine Schutzabdeckung öffnen, um Zugang zur Maschine zu erhalten, wodurch sichergestellt wird, dass die Maschine abgeschaltet ist.

Die Art der Absicherung kann je nach Ausrüstung variieren.

3. Arten von Schutzeinrichtungen

  • Ausrüstung außerhalb der Reichweite: eine der einfachsten, effizientesten, aber manchmal schwer umsetzbaren Maßnahmen besteht darin, die rotierende Ausrüstung so zu positionieren, dass sie für den Bediener nicht erreichbar ist. Beispielsweise können Einlass- und Auslassrohre so lang gestaltet werden, dass der Bediener die Maschine nicht mit dem Arm durch das Rohr erreichen kann.


  • Abgesicherte Zäune, Türen: der Zugang zur Ausrüstung wird durch Schalter abgesichert, die das Öffnen erkennen und die Maschine stoppen. Bei Maschinen mit hoher Trägheit können elektromechanische Verriegelungen installiert werden, die erst gelöst werden können, wenn die Ausrüstung vollständig zum Stillstand gekommen ist.


  • Demontage mit Werkzeugen: bei Ausrüstungen, die keine häufigen Eingriffe erfordern, kann der Schutz darauf basieren, dass ein Teil mit Werkzeugen demontiert werden muss. Die Verwendung von Werkzeugen muss vom Bediener mit einem spezifischen Verfahren zum Abschalten und Verriegeln der Maschine verbunden werden.

In jedem Fall sollte ein Bediener **NIEMALS** in der Lage sein, auf eine gefährliche Ausrüstung zuzugreifen, indem er nur Handlungen mit bloßen Händen ausführt.

4. Gefahrenprävention: Schulung und Verfahren

Personen, die in einem industriellen Schüttgutprozess arbeiten, müssen geschult werden, um die Sicherheit aller am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Standardarbeitsanweisungen (SOP) müssen erstellt werden, die erklären, wie ein Eingriff an einer Ausrüstung durchzuführen ist, und jede Person muss darin geschult werden. In jedem Fall müssen Bediener darin geschult werden, Maschinen vor dem Zugang abzuschalten und gegen Wiedereinschalten zu sichern. Die Sicherung **MUSS** alle Energiequellen sowie deren Freigabe (z. B. bei Druckluft) umfassen, bevor die Maschine geöffnet wird.


Die oben genannten Konzepte sind allgemein gehalten. Eine Risikoanalyse muss durchgeführt werden, um Maßnahmen zur Risikokontrolle zu bewerten und umzusetzen. Die Analyse sollte mit geschulten Beratern, intern oder extern, durchgeführt werden.